Intelligenz ist nachgewiesen keine Garantie für Schul-Erfolg!

Seelische Stabilität,passendes Lernumfeld und Lernkompetenzen sind wichtige Stützpfeiler

Der systemische Kontext ist folglich sehr bedeutsam

Eine integrative systemische Lerntherapie besteht sowohl aus psychotherapeutischen Elementen als auch aus lerntherapeutischen Elementen.

Das bedeutet, Gegenstand der Integrativen Lerntherapie ist sowohl das Lern- und Leistungsverhalten des Kindes als auch seine Motivation, sein Selbstwert, seine Selbstwirksamkeitserwartung , seine Fokussierungs/Konzentrationsfähigkeit und sein Sozial -und Lernumfeld.

Bei Kindern, die zusätzlich zu ihren Defiziten im Lernen auch noch besondere Verhaltensweisen zeigen, werden diese im Zusammenhang der Wechselwirkung bewertet.

Zusätzlich zu den Therapiestunden mit dem Kind finden bei Bedarf Gespräche mit den Lehrkräften und den anderen beteiligten Fachkräften statt. 

 

Die Vielfalt der Vorgehensweisen orientiert sich an den Lernvoraussetzungen, der Lebenslage und der Persönlichkeit des Kindes, seinen Bedürfnissen, Schwierigkeiten und Stärken sowie an den gesetzten Zielen. 

Eine gut konzipierte und früh einsetzende Lerntherapie kann psychische Probleme erkennen und somit auch Psychotherapiebedarf verhindern.

 Damit hat Lerntherapie einen hohen prophylaktischen Wert. Lerntherapie sollte keine langfristige Lernunterstützung sein. 

                              

  • Die Praxis erfolgreicher Lerntherapie zeichnet sich aus durch Methodenintegration, Flexibilität und Spaß an sinnvollen Lerninhalten in einer ermutigenden Beziehung.
  • Die tragende Philosophie ist, mit den vorhandenen Stärken die bestehenden Schwächen zu überwinden.
  • Selbstwertgefühl und Lernmotivation sind die entscheidenden Größen, von denen letztlich alles abhängt.
  • Eine mehrdimensionale FörderDiagnostik und lerntherapeutische Förderung schafft im Unterschied zur Nachhilfe grundlegende inhaltliche und psychische Voraussetzungen für einen Neuanfang im Lernen.
  • Jede gute Lerntherapie beruht auf einer individuellen mehrdimensionalen FörderDiagnostik.
  • Sie macht sich insofern gerade nicht vom aktuellen Schulstoff abhängig.
  • Nur Methoden, die auf die Individualität und die speziellen - auch auf die über das reine Stoffverständnis hinausgehenden - Probleme des einzelnen Klienten und seines Umfelds abgestimmt sind, können im Unterschied zu Nachhilfe, die sich überwiegend am Schulstoff orientiert, als lerntherapeutisch betrachtet werden.

+Auszug Quelle Fachverband für Integrative Lerntherapie e.V. www.lerntherapie-fil.de

                                                                    

Die (klientenzentrierte und lösungsorientierte) Gesprächstherapie nach Carl Rogers (Amerik. Psychotherapeut, †1987) unterstellt, dass dem Menschen eine Selbst -Verwirklichungs- und Vervollkommnungstendenz angeboren ist, die für die Weiterentwicklung und Reifung der Persönlichkeit sorgt.
Der Mensch trägt alles zur Heilung Notwendige in sich und ist selbst am besten in der Lage, seine persönliche Situation zu analysieren und Lösungen für seine Probleme zu erarbeiten.

Die hilfesuchende Person, ihre Gefühle, Wünsche, Wertvorstellungen und Ziele stehen im Mittelpunkt der therapeutischen Interaktion, die Sichtweise des Therapeuten tritt in den Hintergrund. Ratschläge und Bewertungen werden vermieden und durch nicht-direktives Verhalten, aktives Zuhören und Empathie ersetzt.